Strahler bergen riesige Rauchkristalle im Kanton Uri
Der Gurtneller Strahler Franz von Arx bestätigte auf Anfrage seinen von verschiedenen Medien vermeldeten Fund. Der Kristall sei vor allem wegen seiner Grösse, aber auch wegen seiner Schönheit und Vollkommenheit etwas Besonderes, sagte er.
F. von Arx und P. von Känel
Von Arx und sein Berner Kollege Paul von Känel hoben die Quarzgruppe auf 2600 Metern Höhe am Planggenstock südlich des Göscheneralpsees in einer Tiefe von 32 Metern aus. Am Donnerstag wurde die bereits als "Jahrhundertfund" betitelte Kristallgruppe ins Tal geflogen.
Die beiden Berufsstrahler sind bereits seit 14 Jahren in diesem Gebiet unterwegs, jeweils von Juli bis September. Auf die Kluft mit dem Riesenquarz waren sie Ende der Saison 2005 gestossen.
Was mit der Kristallgruppe geschehen wird, ist noch unklar. Die Finder möchten ihn der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Er sei 28 Millionen Jahre im Dunkeln gewesen, nun gehöre er ans Licht, sagte von Arx.
Das Gebiet, in dem der Fund gemacht worden war, gehört der Korporation Uri. Diese ist die grösste Grundbesitzerin im Kanton; ihr gehören über 80 Prozent des urnerischen Gebiets, neben Alpen und Wälder vor allem Felsen, Schutthalden und Gletscher.
Die beiden Strahler mit ihrem Fund
Die Bahn mit denen sie die Kristalle bergen
Im Inneren der Kluft
sda, 18.08.2006 16:28 (Bilder Stefan Jermann, Franz von Arx, Paul von Känel)